Nach Definition der Kinderrechtskonvention der UNO gilt als Kind, wer das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.
Für die Initiative Vermisste Kinder gilt jedoch der Begriff „junger Mensch“ als Grundlage ihrer Tätigkeit bei der Suche nach vermissten Kindern.
Ein junger Mensch ist in Deutschland im Kontext des Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII), des so genannten Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG), „wer noch nicht 27 Jahre alt ist“ (§ 7 Abs. 1 Nr. 4 SGB VIII). Entsprechend der Begriffsbestimmungen des § 7 SGB VIII umfasst der Begriff des jungen Menschen somit Kinder („wer noch nicht 14 Jahre alt ist“), Jugendliche („wer 14, aber noch nicht 18 Jahre alt ist“) und junge Volljährige ( „wer 18, aber noch nicht 27 Jahre alt ist“).
Insbesondere für junge Volljährige vom 18. bis zum vollendeten 26. Lebensjahr gelten jedoch besondere Kriterien für die Einleitung von Suchmaßnahmen. Hierbei sind beispielsweise der Bezug zum Elternhaus, der individuelle Entwicklungsstatus und mögliche Beweggründe für ein freiwilliges Fortgehen maßgebend. Age-Progressing kommt ursprünglich aus der Kriminaltechnik, um Straftäter zu ermitteln und Fahndungsbilder auf einen neuen Stand zu bringen. Es empfiehlt sich diese Technik beispielsweise bei Kindesentziehungen anzuwenden, besonders wenn ein Elternteil ein Kind mit in ein anderes Land genommen hat. So lässt sich ein sehr naheliegendes Bild davon erstellen, wie das vermisste Kind heutzutage aussehen würde. Unter Biometrie im hier verwendeten Sinn ist ganz allgemein die automatisierte Erkennung von Personen anhand ihrer körperlichen Merkmale zu verstehen. Biometrische Erkennung erfolgt anhand messbarer, individueller Körpermerkmale. Biometrie steht darüber hinaus im Zusammenhang mit der zahlenmäßigen, d. h. mathematischen Beschreibung und Vermessung in der Biologie, hier vor allem im Bereich der Statistik (hier auch "Biometrik"). Dieser Unterscheidung zwischen Biometrie und Biometrik entspricht die Unterscheidung im englischen Sprachraum zwischen "biometrics" und "biometry", wobei letztere ein wesentlich weiteres Feld erfasst und auch statistische Anwendungen der Biologie und Medizin beinhaltet. Biometrische Erkennung durch ein biometrisches System verfolgt das Ziel, eine mittels automatisierter Messung durch ein spezifisches Merkmal bestimmte Person von anderen unterscheidbar zu machen. Es muss sich daher (in Abgrenzung zur Forensik) um die automatische Erkennung eines lebenden Individuums in Echt-Zeit handeln.
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